Konstanzer Bausubstanz: warum hier so oft die Leitung das Problem ist
44 Prozent des Konstanzer Wohnungsbestands stammen aus den Jahren 1950 bis 1979 – Nachkriegs-Mehrfamilienhäuser, wie sie in Petershausen, Wollmatingen und Allmannsdorf stehen, mit entsprechend gealterten Leitungen. Dazu kommt die historische Bausubstanz der Altstadt, die seit 2008 als Sanierungsgebiet „Altstadt mit Niederburg“ im Landessanierungsprogramm geführt wird. Über die 15 Stadtteile mit ihren 51 Stadtvierteln verteilt sich damit ein Bestand, in dem eine zerstörungsarme Leckageortung bares Geld spart: erst punktgenau orten, dann gezielt öffnen – statt auf Verdacht Fliesen und Putz zu opfern.
Wir sind im Schnitt vier Tage pro Woche in Konstanz und unterhalten ein eigenes Material- und Werkzeuglager in der Reichenaustraße im Stadtteil Fürstenberg – Schwerpunkte unserer Einsätze sind Altstadt, Paradies, Fürstenberg, Staad und Allmannsdorf. Für eine zweistellige Anzahl Konstanzer WEGs sind wir laufender Ansprechpartner für Kleinreparaturen; Wasserschäden gehören dort zu den häufigsten Auftragsarten. Verwaltungen kennen uns deshalb als Partner, der Schadensmeldung, Dokumentation und die Kommunikation mit Eigentümern und Mietern mitdenkt. Ein weiterer Vorteil des Lagers vor Ort: Wenn nach der Befundaufnahme kurzfristig Geräte oder Material gebraucht werden, müssen sie nicht erst aus Stockach kommen. Und weil Ortung, Trocknung und Handwerker bei uns im eigenen Haus sind, entsteht keine Verzögerung durch externe Beauftragungen – ein Unternehmen, durchgehend verantwortlich.