Schimmel: Ursache finden statt Symptom streichen.
Wer Schimmel überstreicht, sieht ihn in wenigen Monaten wieder. Wir messen zuerst, woher die Feuchte kommt – und sanieren dann fachgerecht.
Messen, klären, sanieren.
Für Wohnungseigentümer, Verwaltungen und Vermieter im Landkreis Konstanz.
Bestandsaufnahme
Befallene Flächen, Ausdehnung und betroffene Bauteile werden aufgenommen und fotografisch dokumentiert.
Feuchte messen
Materialfeuchte, Raumklima und Oberflächentemperaturen zeigen, ob Bauteilfeuchte, eine Leckage oder Kondensat die Quelle ist.
Ursache benennen
Wir halten den technischen Befund schriftlich fest – sachlich und ohne Schuldzuweisung. Er ist die Grundlage für alle weiteren Entscheidungen.
Sanieren
Befallenes Material entfernen, trocknen, Untergrund vorbereiten und neu aufbauen – erst danach wird beschichtet.
Womit wir arbeiten.
- Sachkunde „Schimmelpilzbefall in Innenräumen“ im Team vorhanden
- Feuchtemessung und Thermografie zur Ortung kalter oder feuchter Bauteile
- Leckageortung, falls die Feuchte aus einer undichten Leitung stammt
- Technische Trocknung mit Verlaufsprotokoll vor dem Neuaufbau
- Wiederherstellung von Putz, Trockenbau und Anstrich nach der Sanierung

Lüftungsfehler oder Bauschaden?
Sechs Fragen, keine Anmeldung, nichts wird gespeichert. Am Ende stehen Prüfpunkte für die Begehung – keine Feststellung.
- 1 Lage
- 2 Zeit
- 3 Fenster
- 4 Lüften
- 5 Wasser
- 6 Größe
Mögliche Ergebnisse
Fachbegehung zeitnah
Nach Ihren Angaben liegt eine aktive Feuchtequelle oder ein größerer Befall nahe. Das sollte zeitnah jemand messen – vor jeder Sanierung.
Prüfpunkte für die Begehung
- Leckage- oder Wasserschadensverdacht per Feuchtemessung und Thermografie eingrenzen
- Ausdehnung des Befalls und betroffene Bauteile aufnehmen und fotografisch dokumentieren
- Materialfeuchte in Putz und Estrich messen – nicht nur die Oberfläche
- Ab größeren Flächen: Abschottung des Bereichs bis zur Sanierung besprechen
- Bei Mietverhältnis oder Versicherung: schriftlichen Befund für Dritte vorsehen
Bis zur Begehung: Befall nicht abwischen oder überstreichen, Bereich möglichst nicht nutzen, Fotos machen.
Eher Bauteil oder Feuchtequelle
Mehrere Antworten sprechen dafür, dass die Feuchte aus dem Bauteil oder von außen kommt – nicht aus dem Raumklima. Das lässt sich messen.
Prüfpunkte für die Begehung
- Oberflächentemperaturen der Außenwand und der Ecken per Thermografie vergleichen (Wärmebrücke?)
- Materialfeuchte in Wandfuß und Sockel messen – aufsteigende oder eindringende Feuchte?
- Außenseite prüfen: Rinne, Fallrohr, Anschlüsse, Balkon und Terrasse, Spritzwasserzone
- Leitungen in der Nähe (Heizung, Wasser, Abwasser) auf Leckage prüfen
- Verlauf über Wetter und Jahreszeit dokumentieren
Erst der Befund, dann die Sanierung – sonst kommt der Befall zurück.
Eher Raumklima und Nutzung
Ihre Antworten passen zu Kondensat: warme, feuchte Raumluft trifft auf kalte Flächen. Ob die Wand dabei zu kalt oder die Luft zu feucht ist, klärt die Messung – eine Verantwortung leitet der Test nicht ab.
Prüfpunkte für die Begehung
- Raumluftfeuchte und -temperatur über einige Tage messen (Datenlogger), dazu die Oberflächentemperatur an der Stelle
- Wärmebrücke an der Stelle ausschließen oder bestätigen (Thermografie)
- Lüftungs- und Heizsituation der betroffenen Räume aufnehmen: Fenster, Möbelabstand, Türen
- Feuchtequellen im Alltag notieren: Wäsche, Duschen, Kochen, Pflanzen, Personenzahl
- Kleine, oberflächliche Stellen: fachgerechte Reinigung und Neuanstrich nach der Ursachenklärung
Auch bei Nutzungsfeuchte lohnt der kurze Blick vor Ort: eine unerkannte Wärmebrücke sieht genauso aus.
Nicht eindeutig – messen statt raten
Ihre Antworten zeigen kein klares Bild. Genau dann hilft nur die Messung vor Ort.
Prüfpunkte für die Begehung
- Feuchtemessung und Thermografie an der Stelle und an Vergleichsflächen
- Verlauf dokumentieren: seit wann, wiederkehrend, nach welchem Ereignis
- Fotos ohne vorheriges Abwischen
- Bei Verwaltung oder Vermietung: bisherigen Schriftwechsel bereitlegen
Der schriftliche Befund ist die Grundlage für alle weiteren Entscheidungen – sachlich, ohne Schuldzuweisung.
Damit die Anfrage etwas taugt.
Was den Aufwand bewegt
Diese Punkte entscheiden, ob ein Vorhaben günstig oder teuer wird – deshalb fragen wir danach, bevor wir eine Zahl nennen.
- Größe der befallenen Fläche – ab einer bestimmten Ausdehnung braucht es Abschottung
- Ob die Ursache baulich ist oder im Nutzungsverhalten liegt
- Ob Bauteile geöffnet werden müssen
- Notwendigkeit von Messungen und Dokumentation für Dritte
- Umfang der Wiederherstellung nach der Sanierung
Was Sie vorbereiten können
Je mehr davon vorliegt, desto belastbarer wird unsere erste Einschätzung – und desto kürzer das Gespräch.
- Fotos der betroffenen Stellen, ohne vorher abzuwischen
- Seit wann der Befall besteht und ob er wiederkehrt
- Angaben zu Heiz- und Lüftungsverhalten
- Bei Mietverhältnissen: den bisherigen Schriftwechsel
Bevor Sie fragen.
Kann man Schimmel nicht einfach überstreichen?
Nein. Unter der Farbschicht wächst der Befall weiter und dringt tiefer ins Bauteil. Wir bieten das nicht an – erst die Ursache klären, dann fachgerecht sanieren, dann beschichten.
Woher kommt der Schimmel – Bau oder Nutzung?
Beides ist möglich, und die Antwort entscheidet oft über die Kostenträgerschaft. Wir messen Feuchte und Oberflächentemperaturen und dokumentieren den Befund sachlich. Eine Schuldzuweisung zwischen Mieter und Vermieter treffen wir nicht – das ist eine Rechtsfrage, für die unser Befund die Grundlage liefert.
Ist Schimmel gesundheitsgefährdend?
Dazu äußern wir uns nicht – das ist Sache von Ärztinnen und Ärzten oder des Gesundheitsamts. Wir sagen Ihnen, was baulich vorliegt und wie es fachgerecht beseitigt wird; bei größeren Flächen arbeiten wir mit Abschottung und Unterdruck nach den einschlägigen Regeln.
Kurz gefasst
Zum Nachlesen, bevor Sie anfragen.
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