Schimmel: Ursache finden statt Symptom streichen.
Schimmel nicht abwischen und nicht überstreichen. Erst messen, woher die Feuchte kommt, dann befallenes Material entfernen und neu aufbauen. Schimmel an der Wand ist unangenehm – und fast immer ein Zeichen für zu viel Feuchte an dieser Stelle. Wir helfen Ihnen einzuordnen, was dahinterstecken kann, was jetzt sinnvoll ist und wie eine fachgerechte Sanierung abläuft. Sachlich und ohne Schuldzuweisung.
Vom Schaden zur Lösung.
Für Wohnungseigentümer, Vermieter, Verwaltungen und Mieter in Singen, Radolfzell, Konstanz, Stockach, Engen und im ganzen Landkreis Konstanz – so führt Sie diese Seite durch den Schimmelschaden.
Wo zeigt sich der Schimmel?
Tippen Sie an, was Sie sehen. Wir erklären, woran Sie es erkennen, was dahinterstecken kann und wie wir vorgehen. Eine Feststellung ist das nicht – die liefert erst die Messung vor Ort.
Raumecke oder Außenwand
Lüftungsfehler oder Bauschaden?
Sechs Fragen, keine Anmeldung, nichts wird gespeichert. Am Ende stehen Prüfpunkte für die Begehung – keine Feststellung.
- 1 Lage
- 2 Zeit
- 3 Fenster
- 4 Lüften
- 5 Wasser
- 6 Größe
Mögliche Ergebnisse
Fachbegehung zeitnah
Nach Ihren Angaben liegt eine aktive Feuchtequelle oder ein größerer Befall nahe. Das sollte zeitnah jemand messen – vor jeder Sanierung.
Prüfpunkte für die Begehung
- Leckage- oder Wasserschadensverdacht per Feuchtemessung und Thermografie eingrenzen
- Ausdehnung des Befalls und betroffene Bauteile aufnehmen und fotografisch dokumentieren
- Materialfeuchte in Putz und Estrich messen – nicht nur die Oberfläche
- Ab größeren Flächen: Abschottung des Bereichs bis zur Sanierung besprechen
- Bei Mietverhältnis oder Versicherung: schriftlichen Befund für Dritte vorsehen
Bis zur Begehung: Befall nicht abwischen oder überstreichen, Bereich möglichst nicht nutzen, Fotos machen.
Eher Bauteil oder Feuchtequelle
Mehrere Antworten sprechen dafür, dass die Feuchte aus dem Bauteil oder von außen kommt – nicht aus dem Raumklima. Das lässt sich messen.
Prüfpunkte für die Begehung
- Oberflächentemperaturen der Außenwand und der Ecken per Thermografie vergleichen (Wärmebrücke?)
- Materialfeuchte in Wandfuß und Sockel messen – aufsteigende oder eindringende Feuchte?
- Außenseite prüfen: Rinne, Fallrohr, Anschlüsse, Balkon und Terrasse, Spritzwasserzone
- Leitungen in der Nähe (Heizung, Wasser, Abwasser) auf Leckage prüfen
- Verlauf über Wetter und Jahreszeit dokumentieren
Erst der Befund, dann die Sanierung – sonst kommt der Befall zurück.
Eher Raumklima und Nutzung
Ihre Antworten passen zu Kondensat: warme, feuchte Raumluft trifft auf kalte Flächen. Ob die Wand dabei zu kalt oder die Luft zu feucht ist, klärt die Messung – eine Verantwortung leitet der Test nicht ab.
Prüfpunkte für die Begehung
- Raumluftfeuchte und -temperatur über einige Tage messen (Datenlogger), dazu die Oberflächentemperatur an der Stelle
- Wärmebrücke an der Stelle ausschließen oder bestätigen (Thermografie)
- Lüftungs- und Heizsituation der betroffenen Räume aufnehmen: Fenster, Möbelabstand, Türen
- Feuchtequellen im Alltag notieren: Wäsche, Duschen, Kochen, Pflanzen, Personenzahl
- Kleine, oberflächliche Stellen: fachgerechte Reinigung und Neuanstrich nach der Ursachenklärung
Auch bei Nutzungsfeuchte lohnt der kurze Blick vor Ort: eine unerkannte Wärmebrücke sieht genauso aus.
Nicht eindeutig – messen statt raten
Ihre Antworten zeigen kein klares Bild. Genau dann hilft nur die Messung vor Ort.
Prüfpunkte für die Begehung
- Feuchtemessung und Thermografie an der Stelle und an Vergleichsflächen
- Verlauf dokumentieren: seit wann, wiederkehrend, nach welchem Ereignis
- Fotos ohne vorheriges Abwischen
- Bei Verwaltung oder Vermietung: bisherigen Schriftwechsel bereitlegen
Der schriftliche Befund ist die Grundlage für alle weiteren Entscheidungen – sachlich, ohne Schuldzuweisung.
Das sollten Sie jetzt tun.
Sechs Schritte, die bei der Klärung helfen – ohne dass Sie etwas falsch machen können. 0 von 6 erledigt.
Allgemeine Hinweise – sie ersetzen nicht die Beurteilung vor Ort.
Dabei unterstützen wir Sie.
Messen, klären, sanieren – mit Sachkunde für Schimmelpilzbefall in Innenräumen und eigenen Handwerkern für die Wiederherstellung.
Womit wir arbeiten
- Sachkunde „Schimmelpilzbefall in Innenräumen“ im Team vorhanden
- Feuchtemessung und Thermografie zur Ortung kalter oder feuchter Bauteile
- Leckageortung, falls die Feuchte aus einer undichten Leitung stammt
- Schriftlicher Befund mit Fotos und Messwerten – sachlich und ohne Schuldzuweisung
- Fachgerechtes Entfernen befallenen Materials, bei größeren Flächen mit Abschottung
- Technische Trocknung mit Verlaufsprotokoll vor dem Neuaufbau
- Neuverputz, Putzausbesserung, Trockenbau und Anstrich nach der Sanierung

Messen, klären, sanieren.
Der übliche Weg vom ersten Fleck bis zur wiederhergestellten Wand. Jede Stufe ist einzeln beauftragbar – Sie entscheiden nach jedem Schritt neu.
Der übliche Weg
Bestandsaufnahme
Befallene Flächen, Ausdehnung und betroffene Bauteile werden aufgenommen und fotografisch dokumentiert.
Feuchte messen
Materialfeuchte, Raumklima und Oberflächentemperaturen zeigen, ob Bauteilfeuchte, eine Leckage oder Kondensat die Quelle ist.
Ursache benennen
Wir halten den technischen Befund schriftlich fest – sachlich und ohne Schuldzuweisung. Er ist die Grundlage für alle weiteren Entscheidungen.
Sanieren
Befallenes Material entfernen, trocknen, Untergrund vorbereiten und neu aufbauen – erst danach wird beschichtet. Dauerhaft bleibt das Ergebnis nur, wenn auch die Feuchteursache behoben ist.
Reihenfolge und Umfang richten sich nach dem Befund vor Ort. Zeiten und die Kosten von Trocknung und Wiederherstellung nennen wir erst, wenn wir den Schaden gesehen haben – maßgeblich ist der schriftliche Kostenvoranschlag. Ihre Auswahl bleibt nur in Ihrem Browser gespeichert (30 Tage) und wird erst mit dem Absenden der Anfrage an uns übertragen.
Von Stockach aus im ganzen Landkreis Konstanz.
Ob Schimmel in einer Mietwohnung in Singen, im Altbau in Konstanz, im Bad in Radolfzell oder im Keller in Engen: Wir messen vor Ort, woher die Feuchte kommt – mit eigenen Handwerkern aus Stockach.
Schimmelschäden nehmen wir in allen Städten und Gemeinden des Landkreises Konstanz auf: im Raum Stockach, in Singen und im Hegau, in Radolfzell und auf der Höri, in Konstanz und auf dem Bodanrück.
Unsere Werkstatt steht in Stockach. Von dort sind unsere Teams im Landkreis Konstanz, im Hegau und in angrenzenden Gemeinden unterwegs – in den Städten ebenso wie in den Teilorten und Gemeinden dazwischen. An den genannten Orten unterhalten wir keine Niederlassungen: Es kommt immer derselbe Betrieb, mit einer festen Ansprechperson.
Liegt Ihr Objekt außerhalb? Sprechen Sie uns an – bei größeren Vorhaben fahren wir weiter.
- Stockach und Umgebung
- Stockach mit Espasingen, Hindelwangen, Hoppetenzell, Mahlspüren im Hegau, Mahlspüren im Tal, Raithaslach, Seelfingen, Wahlwies, Winterspüren und Zizenhausen · Bodman-Ludwigshafen · Orsingen-Nenzingen · Eigeltingen
- Singen und Hegau
- Singen mit Beuren an der Aach, Bohlingen, Friedingen, Hausen an der Aach, Schlatt unter Krähen und Überlingen am Ried · Engen mit Anselfingen, Welschingen, Neuhausen und Zimmerholz · Gottmadingen · Hilzingen · Rielasingen-Worblingen · Steißlingen · Volkertshausen · Aach · Mühlhausen-Ehingen · Tengen
- Radolfzell und Höri
- Radolfzell mit Böhringen, Güttingen, Liggeringen, Markelfingen, Möggingen und Stahringen · Moos · Gaienhofen · Öhningen
- Konstanz und Bodanrück
- Konstanz mit Allmannsdorf, Dettingen, Dingelsdorf, Litzelstetten, Petershausen, Wallhausen und Wollmatingen · Allensbach mit Hegne, Kaltbrunn und Langenrain · Reichenau
- Angrenzend
- Überlingen im Bodenseekreis und Pfullendorf im Linzgau – nach Absprache
Damit die Anfrage etwas taugt.
Was den Aufwand bewegt
Diese Punkte entscheiden, wie aufwendig Ursachenklärung und Sanierung werden – Zahlen nennen wir deshalb erst im schriftlichen Kostenvoranschlag nach der Begehung.
- Größe der befallenen Fläche – ab einer bestimmten Ausdehnung braucht es Abschottung
- Woher die Feuchte kommt und ob sich die Ursache dauerhaft beheben lässt
- Ob Bauteile geöffnet werden müssen
- Notwendigkeit von Messungen und Dokumentation für Dritte
- Umfang der Wiederherstellung nach der Sanierung
Was Sie vorbereiten können
Je mehr davon vorliegt, desto belastbarer wird unsere erste Einschätzung – und desto kürzer das Gespräch.
- Fotos der betroffenen Stellen, ohne vorher abzuwischen
- Seit wann der Befall besteht und ob er wiederkehrt
- Angaben zu Heiz- und Lüftungsgewohnheiten – als Messgrundlage, nicht als Vorwurf
- Bei Mietverhältnissen: den bisherigen Schriftwechsel
Bevor Sie fragen.
Kann man Schimmel nicht einfach überstreichen?
Nein. Unter der Farbschicht wächst der Befall weiter und dringt tiefer ins Bauteil. Wir bieten das nicht an – erst die Ursache klären, dann fachgerecht sanieren, dann beschichten.
Woher kommt der Schimmel – Bau oder Nutzung?
Beides ist möglich, häufig wirken mehrere Dinge zusammen. Wir messen Feuchte und Oberflächentemperaturen und dokumentieren den Befund sachlich. Eine Schuldzuweisung zwischen Mieter und Vermieter treffen wir nicht – das ist eine Rechtsfrage, für die unser Befund die technische Grundlage liefert.
Ist Schimmel gesundheitsgefährdend?
Dazu äußern wir uns nicht – das ist Sache von Ärztinnen und Ärzten oder des Gesundheitsamts. Wir sagen Ihnen, was baulich vorliegt und wie es fachgerecht beseitigt wird; bei größeren Flächen arbeiten wir mit Abschottung und Unterdruck nach den einschlägigen Regeln.
Reicht es, mehr zu lüften?
Manchmal hilft es, oft reicht es allein nicht. Ob Raumklima, ein kaltes Bauteil oder eine Feuchtequelle im Bauteil den Ausschlag gibt, zeigen erst die Messwerte. Deshalb messen wir zuerst und empfehlen danach – ohne vorschnelle Schlüsse in die eine oder andere Richtung.
Müssen Tapete und Putz runter?
Befallenes Material wird entfernt, nicht behandelt und belassen. Wie weit das reicht, hängt von Tiefe und Ausdehnung des Befalls ab und zeigt sich bei der Begehung. Den Umfang legen wir im schriftlichen Kostenvoranschlag fest und stimmen ihn vorher mit Ihnen ab.
Bekomme ich einen schriftlichen Befund?
Ja. Wir halten fest, was wir gemessen und vorgefunden haben: Flächen, Feuchtewerte, Oberflächentemperaturen, Fotos. Der Befund ist eine handwerkliche Bestandsaufnahme, kein Gutachten im rechtlichen Sinn – wird eines benötigt, empfehlen wir die Einbindung eines Sachverständigen.
Wer trägt die Kosten – Mieter oder Vermieter?
Das ist eine Rechtsfrage, die wir nicht beantworten. Unser Auftraggeber ist, wer uns beauftragt – in aller Regel Eigentümer, Vermieter oder Hausverwaltung. Die rechtliche Bewertung bleibt bei den Beteiligten oder ihrer Rechtsberatung.
Was kostet die Anfrage?
Das Erstgespräch ist kostenlos: Sie schildern Ihr Vorhaben, wir geben eine erste Einschätzung und eine grobe Richtpreisspanne. Wünschen Sie danach eine Begehung vor Ort mit schriftlichem Kostenvoranschlag, berechnen wir 119 € inkl. MwSt. (100 € netto), die bei Auftrag angerechnet werden; die Anfahrt ist darin enthalten. Angerechnet wird sie auf einen anschließenden Trocknungs- oder Sanierungsauftrag, nicht auf den Festpreis der Leckageortung. Die Begehung genügt, wenn die Ursache bekannt ist.
Kann der Schimmel wiederkommen?
Ja – solange die Feuchteursache besteht. Deshalb gehört die Ursachenklärung vor die Sanierung. Eine dauerhafte Befallsfreiheit können wir nicht zusagen, wenn die Ursache nicht behoben wird oder nicht in unserem Auftrag liegt; darauf weisen wir im Befund ausdrücklich hin.
Sind Sie bei Schimmel auch in Singen, Radolfzell und Konstanz tätig?
Ja. Wir sind ein Betrieb aus Stockach und im ganzen Landkreis Konstanz unterwegs: in Singen und im Hegau mit Engen, Gottmadingen und Hilzingen, in Radolfzell und auf der Höri, in Konstanz, Allensbach und auf der Reichenau, dazu angrenzend in Überlingen und Pfullendorf – jeweils samt Teilorten. Niederlassungen unterhalten wir dort nicht; es kommt immer dasselbe Team. Die Übersicht steht auf der Seite Region.
Kurz gefasst
Zum Nachlesen, bevor Sie anfragen.
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